Ab 2020 mit QR-Code bezahlen

Aug 20, 2018

Legen Sie Ihren Rechnungen immer noch einen Einzahlungsschein bei? Dann sollten Sie unseren Newsletter studieren: Bald müssen Sie den heutigen sieben verschiedenen Einzahlungsscheinformularen definitiv «Adieu» sagen, denn sie werden durch die neue QR-Rechnung abgelöst.

Von Edwin Graf, 8442 Hettlingen ZH
Legen Sie Ihren Rechnungen immer noch einen Einzahlungsschein bei? Dann sollten Sie unseren Newsletter studieren: Bald müssen Sie den heutigen sieben verschiedenen Einzahlungsschein-Formularen definitiv «Adieu» sagen, denn, sie werden durch die neue QR-Rechnung abgelöst.

In ihrer Medienmitteilung vom 5. Juli 2018 informierte SIX Interbank Clearing, dass die Einführung neu für den 30.06.2020 vorgesehen ist. Es ist somit eine Verspätung von 1 ½ Jahren zu erwarten, war doch der Beginn der QR-Rechnungs-Ära für 2019 vorgesehen.

Was bisher der Einzahlungsschein war, wird neu zum «Zahlteil QR-Rechnung», der zusammen mit den herkömmlichen Rechnungsangaben in der Grösse A6 Quer (148 x 105 mm) rechts unten aufs gleiche Papier oder auf eine neutrale Folgeseite gedruckt wird.

Das einwandfreie Funktionieren des Zahlungsverkehrs ist für die Schweizer Wirtschaft insgesamt und für die KMU im Besonderen von herausragender Bedeutung.

Wussten Sie bspw., dass gemäss den offiziellen Statistiken des Bundes zum Zahlungsverkehr 2015 :

  • rund 7'000 Milliarden CHF der Gesamtbetrag aller Kundenzahlungen in der Schweiz ist
  • über 1'064 Millionen Kundenzahlungen jährlich ausgeführt werden
  • 74% der Zahlungen (45% E-Banking, 20% Filetransfer, 6% Lastschriften, 3% Daueraufträge) über elektronische Kanäle durchgeführt werden

Was ändert sich ab 2020?

Der Zahlteil enthält sämtliche Angaben, die für die Transaktion benötigt werden, gleich zweifach. Einmal in Form von Klartext und einmal als maschinenlesbarer QR-Code. Der zweidimensionale, schwarz-weisse Code ersetzt die bisherige, in OCR-Schrift gehaltene Referenznummer und bringt massiv mehr Informationen – nämlich, wie schon gesagt, alles, was der Zahlteil auch in Textform bietet

Zu den erfassten Angaben gehören die Adresse sowie die Kontonummer des Rechnungsstellers als international standardisierte IBAN-Nummer. Auch die Adresse des Zahlungspflichtigen ist enthalten, und selbstverständlich das Rechnungstotal, das für betragsoffene Zahlungen wie Spenden aber auch frei bleiben kann. Unter «Zusätzliche Informationen» lässt sich ein freier Text hinzufügen, mit maximal 140 Zeichen bspw. mit Hinweisen zur Zahlung oder Auftrag.

Ein Wechsel ohne Bedauern?

Die Tatsache, dass der Zahlteil bspw. Kunden-Nummer und andere relevante Informationen sowohl in menschen- als auch in maschinenlesbarer Form beinhaltet, macht den Abschied vom guten alten Einzahlungsschein wirklich leicht. Und, dass die verschiedenfarbigen Formulare durch eine rein Schwarzweiss-Darstellung abgelöst werden, bringt den Rechnungsstellern noch mehr Vorteile:

  • Vorgedruckte EZ-Formulare werden überflüssig: Der Rechnungssteller kann die QR-Rechnung inklusive Zahlteil und QR-Code mit jedem handelsüblichen Büro-Drucker in der gewünschten Papierqualität selbst drucken.
  • Für ganz kleine Firmen und für Privatpersonen, die ohne Software-Lösung arbeiten, wird der Zahlungsdienstleister SIX im vierten Quartal 2018 eine browserbasierte Lösung zum Generieren von Swiss-QR-Codes anbieten.
  • Der Swiss-QR-Code kann auch auf Plakaten, in Inseraten und Flyern seinen Platz finden, zum Beispiel um Spenden zu generieren.
  • Rechnungsempfänger können die Zahlung unkompliziert und rasch durch Einscannen des QR-Codes über die App ihrer Bank auslösen. Sie können aber auch wie gewohnt die Angaben manuell im E-Banking erfassen, ihre Zahlungen via Überweisungsauftrag per Post erledigen oder am Postschalter zahlen.
  • Die QR-Rechnung ist vielseitig anpassbar und somit bestens für die Unterstützung von neuen Zahlungsdiensten wie TWINT oder die zukünftig überarbeitete E-Rechnung gewappnet.

Zahlen wird also nicht schwieriger, sondern einfacher und flexibler. Wer seine Zahlungen durch Einscannen des QR-Codes erledigt, braucht keine Angst vor Datenklau zu haben: Die Informationen fliessen von der App verschlüsselt direkt zur Bank. Apple, Google & Co. können nicht mitlesen. Und wer punkto „elektronischem Zahlen“ skeptisch ist, kann ja nach wie vor am Schalter einzahlen.

Die Meinung eines KMU Finanzchefs aus dem Beratungsumfeld von adlatus zur Umstellung:

  • Die QR-Rechnung vereinfacht den Zahlungsverkehr massiv und bringt Kosteneinsparungen.
  • Bedauerlich ist die erneute Verspätung der Einführung. Dies stellt innovative Unternehmen vor ärgerliche Hindernisse.
  • Erneute Verspätungen sind unter allen Umständen zu vermeiden.

Eine Umstellung auf QR-Rechnungen ohne Hexerei?

Ihre ersten QR-Rechnungen können Sie voraussichtlich ab Mitte 2020 verschicken. Dann erst ist der Schweizer Zahlungsverkehr nach dem ISO-20022-Standard harmonisiert, und alle Banken sowie die PostFinance sind bereit für das neue Zeitalter. Das bedeutet natürlich auch, dass die von Ihnen eingesetzte Software fähig sein muss, QR-Rechnungen zu drucken.

Weiss Ihr Rechnungswesen schon von dieser Umstellung? Haben Sie die neuen Prozesse bereits getestet und ist Ihre Fakturierungs- und FIBU-System für die Umstellung bereit? Haben Sie geprüft, ob sich betriebliche Verbesserungen aus der Umstellung realisieren lassen? Wie löst Ihre Hausbank diese Aufgabe? Können Sie die Umstellung für eine Rationalisierung der Abläufe nutzen?

Empfehlung

Bei all diesen Fragestellungen kann Sie adlatus unterstützen. Auch in Ihrer Region verfügen wir über die entsprechenden Fachleute. Vereinbaren Sie einen Termin.


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E-Mail: voegeli(at)adlatus.ch

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Aufbau einer Tierschutzstation für Hunde, Katzen und andere Kleintiere

Dank der Unterstützung mehrerer adlatus Coaches der Region Winterthur / Schaffhausen liess sich das Projekt schliesslich doch noch abwickeln. Das Team engagierte sich in der Objekt-Suche, der Kaufabwicklung und Projektbegleitung unter Beizug eines Architekten mit Fachwissen im Bau von Tierheimen.

Als wesentliche Kompetenzen waren zudem Business-Coaching, Erfahrungen im Bau eines Tierheims, in Bauführung und Projektleitung, juristischer Begleitung sowie in verschiedenen Finanz- Marketing- und Crowdfunding-Aufgaben gefordert. Dieses praxisorientierte Rüstzeug ist - im schweizweiten Netzwerk verteilt - bei adlatus vorhanden.

Da die schlussendlich gefundene Liegenschaft im Landwirtschaftsgebiet lag, musste der Kanton Zürich eine Ausnahmebewilligung erteilen. Die für eine reguläre Tierschutz-Station nötige Bewilligung wird leider von einigen Nachbarn massiv angefochten.

Im Interesse eines raschen Notfall-Tierschutzes beschloss der Vorstand des TSV WuU die vorgezogene Realisierung einer «Notfallstation» als wichtigen Zwischenschritt. In einem Nebengebäude wurde eine solche Station eingerichtet, die allerdings nur Katzen und andere Kleintiere betreuen kann, keine Hunde.

Der Komplettumbau mit Kosten um die CHF 300'000.- konnte dank dem koordinierten Einsatz aller Handwerker und einem Team von 5 adlatus-Beratern in kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden. Mit Stolz darf der TSV WuU nun einen substantiellen Teil seiner Tierschutz­aufgaben wieder in Angriff nehmen.

Die fachlichen und persönlichen Kompetenzen von adlatus  sind rasch, schweizweit und kostengünstig einsetzbar. Haben auch Sie eine geschäftliche oder private Aufgabe, bei der Sie Unterstützung durch unsere KMU-Berater benötigen?

Werner Lamprecht

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Seit über 100 Jahren setzt sich der Tierschutz­verein Winterthur und Umgebung (TSV WuU, www.tsv-winterthur.ch) v.a. für die Verbes­serung der Tierhaltung und den Schutz von freilebenden Tieren ein. Auf der Basis eines gemeinnützigen Vereins ist er eine Sektion des Schweizer Tierschutzes STS.

Trotz viel gutem Willen gelang es jüngst nicht, eine Liegen­schaft zu finden, mit der alle Tierschutzaufgaben auf­trags­gemäss und kostenoptimiert wahrgenommen werden konnten. Dies war erst mit Hilfe von adlatus  möglich, einer Organi­sation erfahrener Fach- und Führungskräfte, die ihr Know-How an KMU und andere Organisationen weitergibt.

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Vielseitiger adlatus Einsatz

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Überfordertes Management

Das Management ist mit IT-Projekten oft überfordert, weil solche Projekte selten sind und wenig diesbezügliche Erfahrung vorhanden ist. Mit externer Unterstützung bereits zu Projektbeginn und einem wirksamen IT-Controlling lassen sich verunglückte Projekte vermeiden.

Auch KMUs sind betroffen

Nicht nur Bund, Kantone und Gemeinden, sondern auch KMUs sind oft durch schlecht geführte IT-Projekte betroffen und zahlen viel unnötiges Lehrgeld. Das lässt sich mit einem sorgfältigen IT-Controlling von Anfang an vermeiden.

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Die Probleme mit IT-Projekten beginnen oft mit dem Fehlen einer eindeutigen und klaren Zieldefinition und werden während der Projektdauer durch sich ändernde Geschäftsprozesse und zusätzliche Anforderungen verschärft. Die Gründe für die Schwierigkeiten sind mannigfaltig: Kenntnismangel auf allen Seiten, überforderte Geschäftsleitungen, zu viele Köche an der langen Leine, Vernachlässigung der Mitwirkungspflichten und zu viel Vertrauen in ‚schwammige‘ Verträge.

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Ein pro-aktives IT-Projektcontrolling unterstützt und entlastet den IT-Projektleiter. Ziel ist, durch eine rechtzeitige und wirksame Projektsteuerung eine erfolgreiche Erfüllung des Projektauftrags zu erreichen.

Erfahrene IT-Manager

Das Netzwerk adlatus verfügt über erfahrene IT-Manager, die sowohl die Sprache der Benutzer als auch die Sprache der IT-Spezialisten verstehen. Dank ihrer profunden Kenntnis aus Dutzenden von grösseren und kleineren IT-Projekten und einer engen Begleitung der Projektarbeiten gelingt es, Spezifikationen, Kosten und Terminvorgaben einzuhalten und die Folgekosten im Rahmen zu gestalten.

Urs Grass, Experte in Rechnungslegung und Controlling
urs.grass@adlatus.ch
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Das Management hat oft wenig Erfahrung mit IT-Projekten. Ein wirksames IT-Controlling hilft, verunglückte Projekte und teure Folgekosten zu vermeiden. Ein pro-aktives IT Projektcontrolling ab Projektbeginn von adlatus unterstützt das Projektmanagement erfolgreich.

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Controlling von IT-Projekten

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    [title] => Die Liquiditätsfalle für Startups
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Mehrstufiger Business- und Finanzplan

Ohne die notwendige Liquidität ist die Firma schnell am Ende. Ein mehrstufiger Business- und Finanzplan hilft den Startups ihre Ziele zu erreichen ohne unterwegs Schiffbruch zu erleiden. Erfahrene adlatus-Berater unterstützen diesen Prozess erfolgreich.

Ökonomische Grundfragen

Innovative Ideen und Träume können für ökonomische Grundfragen blind machen. Man möchte sofort loslegen und denkt nicht daran, dass zuerst mal eine Durststrecke bevorsteht. Wie gross und wie lang diese Durststrecke sein wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Liquidität ist das Lebenselixir

Das Thema Geld ist beim KMU und beim Startup wohl das wichtigste. Geld und somit die vielbeschworene Liquidität ist, wie das Blut für den Körper, das ‚Lebenselixir‘ jedes Unternehmens schlechthin.

Finanzierung in mehreren Stufen planen

In unserer Praxis empfehlen wir den Startups, die Finanzierung in mehreren Stufen zu planen. In der ersten Phase finanzieren die Gründer ihre Geschäftsidee und den initialen Geschäftsaufbau aus der eigenen Tasche.

Crowdfunding für Investitionen

Eventuell kann aber hier bereits ein Crowdfunding, z.B. für Investitionen, eingesetzt werden.
In einer zweiten Finanzierungsphase können Darlehen von Familienmitgliedern und Freunden in Frage kommen.

Private Investoren und Bankdarlehen

In einer dritten Entwicklungs- und Finanzierungsphase könnten sich private Investoren an der Firma beteiligen. Auch Bankdarlehen können die Entwicklung eines Startups beschleunigen. Ohne ausreichende Sicherheiten ist es aber schwierig, an ein solches Darlehen zu gelangen.

Ein stringenter Liquiditätsplan

Entscheidend für jede dieser Entwicklungs- und Finanzierungsphasen ist ein stringenter Business- und Liquiditätsplan. Der Liquiditätsplan ist wohl das wichtigste Instrument für ein Startup aber auch für jedes bereits bestehende KMU, denn er zeigt, wie es mit der ‚Blutzufuhr‘ (Zahlungsbereitschaft) im Unternehmen bestellt ist. Und oft wird dieser Aspekt bei der Gründung oder Fortführung von Unternehmen vernachlässigt.

Bleiben Sie liquid!

Claude E. Steiner, lic. oec HSG
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Firmengründer brauchen innovative Ideen, Selbstvertrauen und gute Nerven. Und sie brauchen vor allem Geld. Ohne Liquidität ist die Firma schnell am Ende.
Wir empfehlen den Startups, die Finanzierung in mehreren Stufen zu planen. Vielleicht kann auch ein Crowdfunding für Investitionen eingesetzt werden.

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Die Liquiditätsfalle für Startups

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